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Namibia 2015 - Kaokeveld mit Abstecher Etosha

Wir haben uns in den Ferien 2014 ein Versprechen gegeben, dass wir wieder kommen und so ist es auch. Es gibt noch vieles zu entdecken in Namibia und auch lieb gewonnene Freundschaften sollen gepflegt werden. Also die Entscheidung für die grossen Ferien 2015 ist schnell gefallen. Während 4 Wochen soll das Kaokeveld genauer unter die Lupe genommen werden. Da der Etosha Nationalpark auf dem Weg liegt und wir von der herrlichen Tierwelt nie genug bekommen können, stand einem erneuten Besuch nichts im Wege und wir wurden auch dieses Mal mit spannenden Tierbegegnungen belohnt.

Die Abgeschiedenheit (obwohl auch hier leider langsam aber sicher die westliche Zivilisation Einzug hält), die unglaubliche Landschaft, die Farben, die Menschen im Besonderen die Himbas machen das Kaokeveld zu etwas Besonderen. Wir lieben diese Gegend.


Wir durften wieder bei unseren Freunden in Windhoek übernachten. Es gab viel zu erzählen und wir genossen die kurze Zeit zusammen in vollen Zügen. Nachdem wir das Mietfahrzeug übernommen und sämtlich Einkäufe für unseren Trip ins Kaokveld erledigt haben ging es bis zum Etosha Nationalpark. Zwei Nächte verbrachten wir ausserhalb auf der Campsite der Onguma Lodge und richteten unser Fahrzeug ein und genossen das Nichtstun. Dann ging es für 3 Tage motiviert in den Park, welchen wir über das Galton Gate wieder verliessen.

Impressionen Etosha Nationalpark


Gleich gegenüber dem Galton Gate übernachteten wir auf dem Camping Etosha Roadside (ehemals Hobatere Lodge). Wir waren ganz alleine. Uns hat es dort gefallen. Über die Khowarib Schlucht ging die Fahrt weiter über Sesfontain nach Purros, Orupembe über den Rooidrum-Pass durch Marienfluss bis an den Kunene zum Camp Syncro. Das Camp wurde von den jungen Schweizern Sarah + Ryan wieder aufgebaut und sie haben ein kleines Paradies am Fluss erschaffen. Hier kann man sich gut erholen und ein paar Tage Ferien machen. Auch wenn man nicht campen will, gibt es neu auch zwei hübsche Bungalows. Die Lage da oben ist herrlich.

Gut erholt ging es weiter, nochmals über den Rooidrum nach Opuwo, das Verwaltungs-und Einkaufszentrum des Kaokevelds. Keine schöne Ortschaft und trotzdem faszinierend dem Treiben der verschiedenen Kulturen (Hereros und Himbas) zuzuschauen. Hier bietet sich die Gelegenheit die Vorräte wieder aufzustocken und das Fahrzeug aufzutanken. Campieren kann man gut in der Opuwo Lodge, welche auf dem Hügel liegt.

Weiter führte uns der Weg wieder nordwärts zu den Epupafällen. Die Fahrt da hoch ist sehr schön und man begegnet vielen Himbas auf der Pad. Wir haben sie überhaupt nicht als aufdringlich empfunden, sondern sehr herzlich, auch die vielen Kinder, die Ziegen hüten. Wenn man anhält und ihnen frisches Trinkwasser gibt, erntet man ein breites fröhliches Kinderlachen.

Von den Epupas ging es dann wieder mehr oder weniger auf direktem Weg über die D3705 zurück nach Sesfontain, Khowarib, Mowani Mountain Camp. Von da noch für 3 Nächte in die Frans Idongo Lodge bei Otijwarongo bevor es zurück nach Windhoek ging und wir wieder nach Hause mussten.

Impressionen Kaokeveld






Und tschüss bis zum nächsten Mal